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Welche Oberflächenbehandlung wird für Aluminiumprofile verwendet?
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Welche Oberflächenbehandlung wird für Aluminiumprofile verwendet?

01.08.2024
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Die Herstellung von Türen aus Aluminiumlegierung und FensterprofilDie Herstellung von Aluminiumfenstern und -türen lässt sich in vier Prozesse unterteilen: Rohlingaufbereitung, Strangpressen, Wärmebehandlung und Oberflächenbehandlung. Mit dem stetig steigenden Lebensstandard wachsen auch die Anforderungen an Aussehen und Farbe von Fenstern und Türen. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Aluminiumverarbeitungstechnologie wurden komplexe Oberflächenbehandlungsverfahren entwickelt. Häufig angewandte Verfahren sind beispielsweise Elektrophorese, anodische Oxidation und Fluorcarbonlackierung.

1. Elektrophorese
Elektrophorese ist ein Verfahren, bei dem elektrophoretische Farbe an Kathode und Anode auf die Oberfläche eines Werkstücks aufgebracht wird. Unter dem Einfluss einer Spannung wandern die geladenen Ionen der Farbe zur Kathode und bilden dort mit der entstehenden alkalischen Reaktion eine unlösliche Substanz. Die Elektrophorese von Aluminiumprofilen bezeichnet das Aufbringen einer elektrophoretischen Beschichtung auf ein Werkstück. Extrudiertes AluminiumEine minimale Legierung wird in einem Elektrophoresebad aufgebracht und bildet nach Anlegen von Gleichstrom einen dichten Harzfilm auf der Außenseite. Elektrophoretisch behandelte Aluminiumprofile sind sehr glänzend und weisen einen Spiegeleffekt auf, was zudem die Korrosionsbeständigkeit verbessert.
Prozessablauf: Elektrolyse (Zersetzung) ➤ Elektrophorese (Schwimm-, Migrations-) ➤ Elektrodeposition (Fällung) ➤ Elektroosmose (Dehydratisierung)

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2. Anodische Oxidation
Die anodische Oxidation von Aluminiumprofilen bezeichnet die Bildung einer Oxidschicht auf Aluminiumprodukten (Anode) durch Einwirkung von elektrischem Strom unter Verwendung eines geeigneten Elektrolyten und spezifischen technologischen Bedingungen für Aluminium und seine Legierungen. Die auf der Oberfläche von anodisiertem Aluminium gebildete Oxidschicht unterscheidet sich jedoch von herkömmlichen Oxidschichten, und anodisiertes Aluminium kann durch elektrolytische Färbung eingefärbt werden. Um die Nachteile hinsichtlich Härte und Verschleißfestigkeit der Aluminiumlegierungen zu beheben, das Anwendungsgebiet zu erweitern und die Lebensdauer zu verlängern, ist die Oberflächenbehandlungstechnologie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Aluminiumverwendung geworden. Die anodische Oxidation ist dabei die derzeit am weitesten verbreitete und erfolgreichste Technologie.
Prozessablauf
Entfetten ➤ Chemisches Polieren ➤ Säurebehandlung ➤ Entfernen von schwarzen Schichten ➤ Anodisieren ➤ Vorbehandlung für die Färbung ➤ Färben ➤ Abdichten von Löchern ➤ Trocknen
Unterschied zwischen Anodisieren und Elektrophorese: Beim Anodisieren wird zuerst oxidiert und dann gefärbt, bei der Elektrophorese erfolgt die Färbung direkt.

3. Elektrostatische Pulverbeschichtung
Mithilfe von elektrostatischen Pulverspritzanlagen wird die Pulverbeschichtung auf die Oberfläche des Werkstücks aufgebracht. Unter Einwirkung statischer Elektrizität adsorbiert das Pulver gleichmäßig auf der Werkstückoberfläche und bildet so eine Pulverbeschichtung. Nach dem Einbrennen bei hoher Temperatur, dem Glätten und Aushärten der Pulverbeschichtung wird eine fertige Beschichtung mit unterschiedlichen Eigenschaften erzielt. Hinsichtlich mechanischer Festigkeit, Haftung, Korrosionsbeständigkeit, Alterungsbeständigkeit usw. ist das Spritzverfahren dem herkömmlichen Spritzverfahren deutlich überlegen.
Prozessablauf
Vorbehandlung ➤ Sprühen ➤ Backen und Aushärten
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4. Fluorcarbon-Sprühen
Fluorcarbon-Sprühbeschichtung ist eine Art elektrostatisches Sprühen, also ein Flüssigkeitssprühverfahren. Die Beschichtung wird auf Basis von Polyvinylidenfluorid-Harz oder Aluminiumpulver als Farbpigmenten aufgebracht. Es gibt suspendierte und halbsuspendierte Beschichtungen. Bei der suspendierten Variante wird das Aluminium während der Vorbehandlung, des Sprühens und der Aushärtung in der Schwebe gehalten. Hochwertige Fluorcarbon-Beschichtungen zeichnen sich durch metallischen Glanz, intensive Farben und eine ausgeprägte Dreidimensionalität aus.
Verfahren fließen
Vorbehandlungsablauf: Entfettung und Dekontamination von Aluminium ➤ Wasserwäsche ➤ Alkaliwäsche (Entfettung) ➤ Wasserwäsche ➤ Säurewäsche ➤ Wasserwäsche ➤ Verchromung ➤ Wasserwäsche ➤ Reinstwasserwäsche
Spritzablauf: Grundierung aufsprühen ➤ Decklack auftragen ➤ Lasurlack auftragen ➤ Einbrennen (180 - 250 °C) ➤ Qualitätskontrolle
Unterschied zwischen elektrostatischem Pulverspritzen und Fluorcarbon-Spritzen: Beim Pulverspritzen wird ein Pulverbeschichtungspulver mithilfe einer Pulverspritzanlage (elektrostatische Spritzmaschine) auf die Werkstückoberfläche aufgesprüht. Durch die Einwirkung statischer Elektrizität haftet das Pulver gleichmäßig auf der Werkstückoberfläche und bildet so eine Pulverbeschichtung. Das Fluorcarbon-Spritzen ist eine Art des elektrostatischen Spritzens und wird ebenfalls als Flüssigkeitsspritzverfahren bezeichnet.

5. Holzmaserungsübertragung
Bei Holzmaserungs-Transferprofilen handelt es sich um Profile, bei denen durch Erhitzen und Druckbeaufschlagung – basierend auf dem Prinzip der Hochtemperatur-Sublimation bei der Pulverbeschichtung oder Elektrophorese – das Holzmaserungsmuster des Transferpapiers oder der Transferfolie schnell auf die lackierten oder elektrophoretisch beschichteten Profile übertragen wird. Die so hergestellten Holzmaserungsprofile zeichnen sich durch eine klare Textur und eine ausgeprägte Dreidimensionalität aus, wodurch die natürliche Maserung von Holz besser zur Geltung kommt. Sie stellen ein ideales, energiesparendes und umweltfreundliches Material dar, das herkömmliches Holz ersetzen kann.
Prozessablauf
Substrat auswählen ➤ Holzmaserungs-Druckpapier einwickeln ➤ Plastikbeutel darüber wickeln ➤ Vakuumieren ➤ Backen ➤ Druckpapier abziehen ➤ Außenreinigung durchführen

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